Februar Höck
Für den Februar-Höck haben wir das Spezialthema Diorama eingeplant. Wolfgang hat uns schon mehrere solche Modelle gezeigt. Nun demonstriert er uns, wie er vorgeht, um solche ausgezeichneten Wiesen herzustellen (anklicken für vollständigen Text).
Wolfgang zeigt uns, wie man Bodenplatten begrünen kann. Dazu hat er diverse Kästen mit Material mitgebracht und führt die verschiedenen Techniken gekonnt vor.
Wichtigstes Hilfsmittel ist ein Elektrostat der Firma WWS, der mit verschiedenen Grasfasern gefüllt werden kann.
Für ein erstes Beispiel mit kurzen Grasfasern wird eine Styroporplatte mit Weissleim bestrichen. Der Elektrostat wird eingeschaltet, während der Pol des Gerätes den Weissleim berührt. Dadurch werden die Grasfasern in den Leim geschossen, und sie bleiben aufrecht darin stecken. Nach einem Tag ist das Ergebnis getrocknet und bildet eine stabile Begrünung. Zur bessern Sichtbarkeit des Resultats hat Wolfgang die Styroporplatten vorher nicht braun eingefärbt.
Lose Fasern werden abgeschüttelt und können wiederverwendet werden. Will man grössere Flächen begrasen, saugt man nicht verklebte Fasern nach dem Trocknen am besten mit einem Staubsauber ab, über dessen Düse man einen Strumpf stülpt, um sie aufzufangen.
Realistischere Resultate erhält man, wenn man auf eine Schicht kurzer Fasern eine weitere mit längeren aufbringt. Dazu sprüht man verdünnten Weissleim (Layering Spray Adhisive) auf und begrast alles wieder.
Füllt man den Elektrostaten mit Fasern verschiedener Längen, hier 2mm, 4mm und 6mm und verschiedenen Farbtönen, bildet sich ebenfalls eine noch naturgetreuere Darstellung einer Wiese, eine sehr schnelle und effektive Methode.
Wolfgang berichtet, dass der Leim nach dem Trocknen oft glänzt, was sehr störend ist. Deshalb benutzt er die Airbrush, womit auch die farbliche Gestaltung noch naturnäher gestaltet werden kann. Ein weiterer wichtiger Hinweis ist, dass sich die Grasfasern immer senkrecht zur jeweiligen Fläche befinden, was nicht dem Vorbild entspricht. Wartet man, bis der Leim etwas angezogen hat, kann man die Fasern mit einer Bürste entsprechend ausrichten.
Blumen in den Wiesen kann man mit Streumaterial z.B. von Green Stuff World darstellen.
Ebenfalls sehr interessant ist die Möglichkeit, Grasbüschel selbst herzustellen. Dazu bringt man Weissleimkleckse auf Backpapier aus und benutzt dann wieder den Elektrostaten. Nach dem Trocknen kann man sie gut ablösen.
Wolfgangs Vortrag trifft aus grosses Interesse bei allen Anwesenden, was sich auch an der regen Diskussion und den vielen Nachfragen äussert. Vielen Dank Wolfgang!
Wichtigstes Hilfsmittel ist ein Elektrostat der Firma WWS, der mit verschiedenen Grasfasern gefüllt werden kann.
Für ein erstes Beispiel mit kurzen Grasfasern wird eine Styroporplatte mit Weissleim bestrichen. Der Elektrostat wird eingeschaltet, während der Pol des Gerätes den Weissleim berührt. Dadurch werden die Grasfasern in den Leim geschossen, und sie bleiben aufrecht darin stecken. Nach einem Tag ist das Ergebnis getrocknet und bildet eine stabile Begrünung. Zur bessern Sichtbarkeit des Resultats hat Wolfgang die Styroporplatten vorher nicht braun eingefärbt.
Lose Fasern werden abgeschüttelt und können wiederverwendet werden. Will man grössere Flächen begrasen, saugt man nicht verklebte Fasern nach dem Trocknen am besten mit einem Staubsauber ab, über dessen Düse man einen Strumpf stülpt, um sie aufzufangen.
Realistischere Resultate erhält man, wenn man auf eine Schicht kurzer Fasern eine weitere mit längeren aufbringt. Dazu sprüht man verdünnten Weissleim (Layering Spray Adhisive) auf und begrast alles wieder.
Füllt man den Elektrostaten mit Fasern verschiedener Längen, hier 2mm, 4mm und 6mm und verschiedenen Farbtönen, bildet sich ebenfalls eine noch naturgetreuere Darstellung einer Wiese, eine sehr schnelle und effektive Methode.
Wolfgang berichtet, dass der Leim nach dem Trocknen oft glänzt, was sehr störend ist. Deshalb benutzt er die Airbrush, womit auch die farbliche Gestaltung noch naturnäher gestaltet werden kann. Ein weiterer wichtiger Hinweis ist, dass sich die Grasfasern immer senkrecht zur jeweiligen Fläche befinden, was nicht dem Vorbild entspricht. Wartet man, bis der Leim etwas angezogen hat, kann man die Fasern mit einer Bürste entsprechend ausrichten.
Blumen in den Wiesen kann man mit Streumaterial z.B. von Green Stuff World darstellen.
Ebenfalls sehr interessant ist die Möglichkeit, Grasbüschel selbst herzustellen. Dazu bringt man Weissleimkleckse auf Backpapier aus und benutzt dann wieder den Elektrostaten. Nach dem Trocknen kann man sie gut ablösen.
Wolfgangs Vortrag trifft aus grosses Interesse bei allen Anwesenden, was sich auch an der regen Diskussion und den vielen Nachfragen äussert. Vielen Dank Wolfgang!
Wolfgang zeigt uns, wie er jeweils seine Dioramas und Vignetten begrünt.
An dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön für den interessanten Vortrag und den spannenden Einblick in diese Technik!
An dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön für den interessanten Vortrag und den spannenden Einblick in diese Technik!
Ueli bringt drei begrünte Bodenplatten mit Modellen in 1:72 mit. Zum einen handelt es sich um zwei StuG III Ausführung E/D von Unimodel bzw. Dragon.
Die beiden 8.8-cm Flak stammen von Zvezda, das Motorrad von Hasegawa. Auch diese kleine Szene ist treffend umgesetzt.
Die beiden 8.8-cm Flak stammen von Zvezda, das Motorrad von Hasegawa. Auch diese kleine Szene ist treffend umgesetzt.
Viele Stunden hat Charles in der Darstellung der Landung der kaiserlichen japanischen Marine in Papua-Neuguinea investiert.
Die Modelle im Massstab 1:700 stammen von Fujimi und stellen Landungs- bzw. Panzerlandungsschiffe dar.
Beeindruckend, wie klein die Panzer und Soldaten sind, welche die Szene in grosser Zahl beleben.
Für die Darstellung des Wassers hat Charles zuerst den Untergrund blau eingefärbt und dann eine Masse aufgebracht, die durchsichtig austrocknet. Das Resultat kann sich sehen lassen!
Die Modelle im Massstab 1:700 stammen von Fujimi und stellen Landungs- bzw. Panzerlandungsschiffe dar.
Beeindruckend, wie klein die Panzer und Soldaten sind, welche die Szene in grosser Zahl beleben.
Für die Darstellung des Wassers hat Charles zuerst den Untergrund blau eingefärbt und dann eine Masse aufgebracht, die durchsichtig austrocknet. Das Resultat kann sich sehen lassen!